Pater Henry Wuilloud, Distriktoberer der Piusbruderschaft in der Schweiz, verbreitet in einem Mitgliederbrief glaubensverwirrte Botschaften. Zuerst lobt er Vorfahren, denen es einst am Herzen gelegen sei, "die zivilisatorischen Werte zu verteidigen wie Religion, Heimat und Familie". Es hätte eine Zeit gegeben, "wo die intellektuelle Elite das Gemeinwohl vor Augen" gehabt hätte und "sich überhaupt nicht genierte, den lieben Gott ins Zentrum zu rücken". Vergangene Zeiten! Der "Höhepunkt der Verhöhnung" bestehe darin, "dass die zahlenmässig wachsende Religion der Islam" sei. Höhepunkt deshalb, "weil die Lehre des Islam von einer betrüblichen, erschreckenden und depriminierenden Armut" sei. Schlussendlich malt der Pater das Schreckgespenst des europäischen Untergangs: "Auch von den vielen Millionen Europäern werden nicht mehr viele bleiben." Es sei nur jene, "die ihre Hoffnung auf Gott gesetzt und ihr Schicksal in die Hand genommen" hätten. (Wer die Welt so schwarz sieht, erträgt sie nur, wenn er sich täglich ein Leben nach dem Tod prophezeien kann.)