Nur rund 20 Personen beteiligen sich an einer Junge SVP-Kundgebung für ein Minarettverbot. Gemäss dem Veranstaltungsbericht betont Benjamin Kasper, Präsident der JSVP Thurgau, dass es an der Zeit sei, der Ausbreitung des Islams Einhalt zu gebieten. Und weiter fügt er an: Die Schweizer Leitkultur, welcher das Christentum zugrunde liege, dürfe sich nicht von anderen Kulturen verdrängen lassen. Ein symbolisches Zeichen wie das Minarettverbot sei daher ein Ausdruck für den Erhalt der eigenen Identität. Auch SVP-Kantonsrat Hermann Lei spricht zu den wenigen Anwesenden, nichtsdestotrotz schreibt die Jungpartei von "einem vollen Erfolg".
Nachtrag: Gegen die Erwähnung in der Chronologie "Rassismus in der Schweiz" erhebt Benjamin Kasper eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung gegen die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA). Das Bundesgericht stützt die Klage letztinstanzlich. Der Europäische Gerichtshof für Menschrenrechte schützt eine Klage der GRA und erkennt: Das Bundesgericht habe die Meinungsäusserungsfreiheit der Stiftung verletzt.